15. Dez, 2017

Das Geschenk des Ursprungsnamen

 

Das ersehnte Kuvert, das die Durchgabe meines Ursprungsnamen und meiner Kosmischen Eltern enthielt, lag endlich am Tisch vor mir. Ich wollte es nicht zwischen Einkauf, Wäsche waschen und anderen Haushaltstätigkeiten, sozusagen zwischen Tür und Angel öffnen.

Ich beschloss, dass es gemessen an der Wichtigkeit zu einem Zeitpunkt stattfinden sollte, der der Feierlichkeit dieses Augenblicks, den eigenen Ursprungsnamen und die Identität der Kosmischen Eltern zu erfahren, gerecht werden musste.

Raum, innere Ruhe, Kerzenlicht, Räucherwerk, Erdung und Meditation sollten den Rahmen bilden und ich stellte mir vor, dass der 21. Dezember ein gebührendes Datum darstellen würde.

 Es kam aber anders, weil meine liebe Quin Taas – Mentorin Nirijana ankündigte mich des Ursprungsnamen wegen telefonisch sprechen zu wollen. In Folge dessen änderte ich meinen Plan und öffnete das besagte Kuvert zuvor - mit einem Herzklopfen, wie ich es als Kind erlebte, wenn endlich das Glöckchen läutete, das Zeichen, dass ich das Zimmer betreten durfte, wo das Christkind den Weihnachtsbaum geschmückt und festlich beleuchtet hatte.

 Da stand er nun, mein Ursprungsname: Nama‘Es‘Tranus. Bedeutung: Der Tafelritter.

Ich ließ den Namen in mir schwingen, sprach ihn dann laut aus und musste keinen Augenblick warten um die Folgen zu spüren.

 Ich fühlte Irgendetwas, wie vom Donner gerührt in mir zusammenstürzen und gleichzeitig öffnete sich ein Tor zu einer ungeahnten Weite...ein Tor, das nicht vor mir, sondern über mir war. Die Schwingung des Namens war mir nicht fremd aber ungewohnt.

Als sich das Gefühl einer schwer zu beschreibenden Vertrautheit eingestellt hatte und ich wieder einigermaßen in meiner Mitte war, legte ich mein Augenmerk auf die Namen meiner Kosmischen Eltern:

Michael und Myriel.

Kaum hatte mein Bewußtsein die Namen realisiert, waren diese beiden überaus mächtigen und liebevollen Erzengelwesen von unfassbarer Schönheit und Klarheit im Raum; Michael zu meiner Rechten und Myriel zu meiner Linken und blickten mich mit dem Ausdruck einer tiefen unendlich liebevollen Freude an:

„Endlich bist du wieder (bewusst) da bei uns!“

Und der einzige Gedanke, den ich zu denken vermochte war:

„Danke Dir Vater-Mutter Gott, dass ich endlich meine Eltern wieder habe!“ Ich musste fassungslos weinen.

 Es wurde mir so eine innige Verbundenheit zuteil, wie ich sie nur schemenhaft jemals zuvor empfunden hatte, meine Verbundenheit mit Jesus ausgenommen.

 Sie beschenkten mich sodann mit einer Sturzflut von Gedanken, die mich darauf hinwiesen, wie mich die Puzzlesteine vieler meiner Erlebnisse im Laufe meines bisherigen Lebens darauf vorbereiten sollten, dass diese Wiedervereinigung stattfinden konnte.

 Ich begriff, warum ich vor und seit über 30 Jahren mich intuitiv an Erzengel Michael gewandt hatte, wenn es darum ging scheinbar unlösbare intermenschliche Konflikte zu lösen und gefährliche Energien zu bannen. Sein Eingreifen war verlässlich unmittelbar und führte immer zu überraschenden und nachhaltigen Lösungen zum Wohle aller Beteiligten. Ich empfand Ihn immer wie meine „Geheimwaffe“, wie den Großen Starken Bruder, der, wenn gerufen, in einer ausweglosen Situation Klarheit und positive Veränderung zu bringen vermochte. Dass Erzengel Michael gar mein Vater ist, das wusste ich ja damals und bis gestern noch nicht.

 Ich verstand unmittelbar die Wendungen und Fügungen in meinem Leben und konnte meine Begabungen, Wesenszüge, Seelenwünsche und mysteriös erscheinenden Verbindungen (z.B.: zu Avalon und zu den Pyramiden) mühelos ein – und zuordnen.

 Und ich weiß, es gibt noch viel zu tun…

...und ich fühle mich unendlich geliebt und beschützt und aufgehoben…

...und ich bin unendlich dankbar!

AN‘ANASHA AN‘ANASHA AN‘ANASHA!!!

 Welch eine Weihnacht!